
Die Geschichten meiner Etappen als Journalist - in der Zeitnavigation
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2024
Eine Twitter-Bekanntschaft bewirkt etwas Positives
2016 folgt mir Natalie Louise Bennett auf Twitter. Sie ist zu diesem Zeitpunkt Chefin der britischen Grünen (Amtszeit 2012 bis 2016), aber noch kein Mitglied des britischen House of Lords und auch noch keine Baroness Bennett of Manor Castle. 2016 tauschen wir uns zu diversen Umweltthemen aus. 2024 gibt mir Natalie ein Statement zum Themenkomplex Digitalzwang & Verbraucherschutz. Mein Scoop-Artikel bzgl. der diskriminierenden Geschäftspraxis der Restaurantkette Pret a Manger gegenüber Menschen ohne Smartphone trägt wesentlich dazu bei, dass die Firma diese Gebahren beendet. Zur Veröffentlichung des Beitrags vom 28. Februar 2024 gehts hier.
2021 bis 2026
Autor bei Telepolis/Heise Medien
Autor bei Telepolis/Heise Medien in Hannover. Ich berichte über verschiedene Themen aus den Bereichen Whistleblowing, Politik, Wirtschaft, Verbraucherschutz, Geschichte und Nationalismus.
2021 bis 2022
Autor für Whistleblower Network News (WNN) in Washington
Autor für den internationalen Nachrichtendienst Whistleblower Network News (WNN) in Washington D.C., der sich der Veröffentlichung von Whistleblower-Enthüllungen widmet. Ich berichte über den Wirecard-Skandal und den Bosch-Whistleblower Karsten vom Bruch. In einem weiteren Artikel berichte ich vom Banker Luzifers, Bradley Birkenfeld, wie er seinem Vaterland USA 25 Milliarden Dollar in die Kassen spülte, während er wesentlich dabei half, das Schweizer Bankgeheimnis in die Geschichtsbücher zu verbannen und dass auch Deutsche vom selbigen Whistleblower-Belohnungssystem der SEC in den USA profitieren.
2021
Autor für Londoner Magazin Index on Censorship
Autor eines Berichtes über den WikiLeaks Fishrot Whistleblower Jóhannes Stefánsson im Londoner Magazin Index on Censorship. Hierzu Redaktionskonferenz zusammen mit Daniel Ellsberg und Britanny Winner. Index on Censorship Chefredakteur Martin Bright fragt mich, ob ich zum Thema nicht einen Bericht schreiben könnte. Der Artikel erscheint in der Jubiläumsausgabe des Magazins zum 50sten auf den Seiten 66 bis 68. Auf den Seiten 62 bis 65 steht der Gesprächsbericht von Mark Frary mit Daniel Ellsberg, dem „Original Whistleblower“ (2021).
Für die Erstausgabe von Index schrieb Alexander Solschenizyn 1972 einen Artikel. 1977 erschien hier eine Übersetzung der Charta 77 von Václav Havel. Später veröffentlichte Index die Welterklärung des Internationalen Komittees zur Verteidigung von Salman Rushdie, in der „das Recht aller Menschen, ihre Ideen und Überzeugungen zu äußern und sie mit ihren Kritikern auf der Grundlage gegenseitiger Toleranz und frei von Zensur, Einschüchterung und Gewalt zu diskutieren“ unterstützt wird. Und sechs Monate danach veröffentlichte Index die Hungerstreik-Erklärung der vier Studentenführer der Proteste auf dem Platz des Himmlischen Friedens von 1989, Liu Xiaobo, Zhou Duo, Hou Dejian und Gao Xin.
Als Enthüllungsjournalist hat Martin für den britischen Observer mit mehreren prominenten Whistleblowern zusammengearbeitet, darunter der Whistleblowerin Katharine Gun, die sich an ihn wendete, als sie als Geheimdienstmitarbeiterin spitz bekam, dass der britische Geheimdienst für die NSA die sechs nicht ständigen Mitgliederstaaten im UNO Sicherheitsrat abhören sollte, damit die USA deren Abstimmungsverhalten manipulieren könne, als die USA einen UNO-Beschluss herbeiführen wollten, in den Irak einzumarschieren. Die Geschichte wurde verfilmt und kam 2019 unter dem Titel Official Secrets in die Kinos, Keira Knightley spielte die Katherine Gun. De facto verweigerte dann die UNO den USA (und Großbritannien) ihren UNO-Segen, die Länder waren als Aggressoren entlarvt und marschierten 2003 in den Irak ein.
Daniel Ellsberg war ein Überflieger aus dem Pentagon. Außenminister Kissinger nahm ihn als Berater für den Nationalen Sicherheitsrat in Dienst. Ellsberg war davon überzeugt, dass der Vietnamkrieg nicht zu gewinnen und mit seinen ungezählten Kriegsverbrechen höchst unmoralisch sei. Ellsberg wusste, dass die US-Regierungen der letzten Jahre der Öffentlichkeit große Lügen über die tatsächliche Rolle der USA im Vietnamkrieg aufgetischt hatten. Er kopierte heimlich einen 7.000 Seiten starken Geheimbericht über die wahre Geschichte des Vietnam-Krieges (Pentagon Papers, offiziell: United States-Vietnam Relations, 1945–1967: A Study Prepared by the Department of Defense), und gab die Seiten an die Presse weiter. Die Rolle der Washington Post in dieser Sache wurde von Steven Spielberg verfilmt, mit Meryl Streep und Tom Hanks in den Hauptrollen. „Die Verlegerin“ kam 2018 in die Kinos. Ellsbergs Leak ist eng mit dem Watergate-Skandal verknüpft und führte unmittelbar zum Fall von US-Präsident Richard Nixon. Der Watergate-Skandal ist mannigfacher Stoff für Verfilmungen. Daniel Ellsberg meinte zu Katherine Guns Enthüllung: „Niemand sonst – mich selbst eingeschlossen – hat je getan, was Katharine Gun getan hat: Unter persönlichem Risiko geheime Wahrheiten zu erzählen, rechtzeitig vor einem unmittelbar bevorstehenden Krieg, um ihn möglicherweise abzuwenden.“
Britanny Winner schreibt in der Jubiläumsausgabe auf den Seiten 48 und 49 für ihre ruhiggestellte Schwester Reality Winner, die als ehemalige US-Geheimdienstspezialistin die russische Einmischung in die US-Wahl 2016 an die Öffentlichkeit brachte und dafür zu fünf Jahren Haft verurteilt wurde. Zum Zeitpunkt der Redaktionskonferenz ist Reality Winner frisch aus dem Gefängnis entlassen worden. Die Erlebnisse von Reality Winner wurden bislang zweimal verfilmt.
2021
Finalist beim IDH-Medienpreis Gesundheit 2021
Finalist beim IDH-Medienpreis Gesundheit 2021 für eine unabhängige und kritische Berichterstattung über die Themen Gesundheit und Gesundheitspolitik mit Bezug zu Schleswig-Holstein. Dieser Beitrag verpasste um ein Haar den Sieg: So vertuschen Schleswig-Holsteins Krankenhäuser die Covid-19-Zahlen – Der große ANA LOGO Report.
2021
Im Interview mit Telepolis/Heise Medien zur Rolle von WikiLeaks beim Fishrot-Skandal
Im Interview mit Telepolis/Heise Medien über die Aufdeckung von Korruption und Geldwäsche allgemein und insbesondere beim Fishrot-Skandal. Der Titel des Artikels heißt: „Ich bin sehr froh, dass es WikiLeaks gibt. Wer sonst zeigt den Mut?“ Aus dem Text: „Demokratie ist nicht nur sehr viel Arbeit, sondern kann weh tun. Nun werden wir sehen, ob am Ende sogar Präsident Hage Geingob [Red. von Namibia] seinen Hut nehmen muss. Solange aber die beiden großen Zeitungen Namibias weiter berichten dürfen, mache ich mir um das Land wenig Sorgen.“
2021

Im Interview mit Telepolis/Heise Medien zu Whistleblowing
Im Interview mit Telepolis/Heise Medien äußere ich mich zu den Themen Transparenz und Whistleblowerschutz. Aus dem Text: „Winters ist Journalist, mit Spezialgebiet Whistleblower und baut zusammen mit Whistleblowing International eine neue NGO zum Schutz von Hinweisgebern auf.“
2020
Failed State Germany: So wird die Presse in Deutschland auf Linie gebracht
Failed State Germany: So wird die Presse in Deutschland auf Linie gebracht. Zur Veröffentlichung vom 10. Dezember 2020 gehts hier.
2020
Feat. by Mark Worth: Media Intimidation in Germany
Featured by Mark Worth: „Media Intimidation in Germany: A regular act of making life difficult for journalists by causing fear.“ Auf Deutsch. „Einschüchterung durch die Medien in Deutschland: Eine gängige Praxis, Journalisten das Leben schwer zu machen, indem man ihnen Angst einflößt.“ Zum Artikel schreibt ein Kommentator: „Awesome article about the realities of being a true investigative journalists.“ Auf Deutsch: „Ein großartiger Artikel über die Realitäten des Berufs eines echten investigativen Journalisten.“
2017
Mitgliedschaft in British Association of Journalists (BAJ)
Karl Marx, Stefan Zweig, Karl Popper, Sigmund Freud, Ludwig Wittgenstein, Friedrich August von Hayek, die Liste deutschsprachiger Exilanten in liberalere anglo-amerikanische Länder ist lang. Aufgrund allzu harscher Zensur in Deutschland auf Seiten von Regierung, Behörden und Leitmedien verändere ich meinen Fokus vom repressiven Deutschland ins liberalere England und werde Mitglied in der British Association of Journalists (BAJ).
2017
1. Mainzer Mediencamp im SWR
Teilnahme am 1. Mainzer Mediencamp im Funkhaus des Südwestrundfunks SWR. Ausrichter ist der DJV. Das Motto: „Kann das weg? – Journalismus 4.0, Chancen und Risiken“. Themen: Virtual Reality, Blogs, Social Media, Fake News und Social Bots. Referenten: Hektor Haarkötter, Michael Rediske, Ralph Benz und Rebecca Beerheide.
2017

Stadt Mainz forciert ihre Verstummungspolitik – Kritische Umweltpolitik-Berichterstattung in Gefahr
Die Stadt Mainz unter Oberbürgermeister Michael Ebling/SPD, dem späteren Innenminister, weitet ihre aktive Verstummungspolitik auf städtische Medien aus. In ihrer 180-seitigen Bürgerbroschüre sollen kritische Medien der Stadt nicht erwähnt werden. Das Ziel ist offenbar, kritische Berichterstattungen im Spektrum Politik und Umwelt zu blockieren. Opfer des plumpen Ausgrenzungsversuchs ist unter anderem mein Medium analogo.de.
Der städtische Mitarbeiter der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit, Dieter Muscholl weist die Druckerei der „Bürgerinformationsbroschüre Mainzer Adressen und Informationen“ an, den Namen von analogo.de aus dem bereits gefertigten Layout herauszustreichen.
Anfang der Woche hatte ich vom Treffen der Europaparlamentspartei ENF (Europa der Nationen und der Freiheit) in Koblenz berichtet. Die französische Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen muss meine Presseakkreditierung gesehen haben und listet sich als mein Follower auf Twitter. Zu diesem Zeitpunkt nichts Besonderes, führt mich trendingdeutschland.com zu diesem Zeitpunkt als einen der 100 beliebtesten Twitter-Accounts in Deutschland.
Anscheinend wollen aber nun diverse etablierte Polit-Kräfte in Rheinland-Pfalz eine weitere sachorientierte Berichterstattung schwächen. Der Stadt Mainz ist die umweltkonzentrierte Berichterstattung, die ich erst seit rund 2,5 Jahren mit analogo.de verfolge, ein Dorn im Auge. Auch der Deutsche Journalistenverband wird sich später weigern, meine jährlich zu erneuernde Mitgliedschaft zu verlängern.
Die Begebenheit mit der Stadtverwaltung Mainz hatte ich am 26. Januar 2017 hier veröffentlicht.
2017
Unter Deutschlands TOP 100 Twitter-Accounts
trendingdeutschland.com führt mich gelegentlich als einen der 100 beliebtesten Twitter-Accounts mit den meisten „mentions“, also Erwähnungen auf. Bereits 2016 begrüßte ich ein paar neue Twitter-Follower, unter anderem Simone Wisotzki als Vorstandsmitglied des Leibniz Instituts für Friedens- und Konfliktforschung, die Bürgerrechtsorganisation New Europeans, Natalie Bennett als Chefin der Grünen von Großbritannien, Andreas Rother als Social Media Chef des ZDF, das Global Magazin für nachhaltige Zukunft, Treibhausdefekt, Tatiana Herda Munoz vom Vorstand Klimaschutz und den Bundesverband Pressefreiheit BRD.
2016
Pressegespräch im Mainzer Justizministerium
Ich nehme an einem Pressegespräch des Justizministeriums Rheinland-Pfalz zum Thema Darknet teil. Nach Präsentation und Fragerunde – auch zum aktuellen Urteil im Gerichtsprozess Erdogan vs. Böhmermann – gibt es Schnittchen und guten Wein im Partykeller. In angenehmer Atmosphäre können sich so die einladenden Politiker und Staatsanwälte mit den eingeladenen Journalistenkollegen der dpa, des SWR, der taz oder meiner Wenigkeit von analogo.de vertiefend über dieses und auch jenes Thema unterhalten.
Auf der Basis gemeinsamer Erlebnisse in Chile mit Justizminister Herbert Mertin (FDP) unterhalte ich mich – bei einem guten Glas Wein – eine gute Stunde lang mit dem Justizminister. Daneben lauscht der Generalstaatsanwalt. Wird der Journalist zu irgendeinem gegebenen Zeitpunkt danach nochmal kritisch (negativ) über die Arbeit dieser Personen schreiben, hat man sich doch just so gut verstanden?
Wo es menschelt, da liegt die Gefahr der Eingenommenheit. Eine journalistische und menschliche Kunst ist es, das Menschelnd-Persönliche vom Sachlichen trennen zu können, und dennoch beide zu vereinen. Nämlich das Sachliche betonen bei Beibehaltung von Höflichkeit und Menschlichkeit.
Diese Begebenheit hatte ich am 10. Dezember 2020 hier veröffentlicht.
2016
Eine Million Seitenaufrufe auf analogo.de
Im Februar feiere ich die erste Million Seitenaufrufe und ich ziehe ein kurzes Resümee. In 18 Monaten Arbeit online und weiteren drei Jahren Vorbereitungszeit entstanden auf 73 verschiedenen Seiten 120 Übersichten mit tausenden Datensätzen, die ich mit 98 einführenden Blog-Beiträgen begleitete. Dabei stehen die Seiten im Zeichen von Transparenz, die Blog-Beiträge im Zeichen von Journalismus und die Übersichten für geordnete Datenbanken. Mit diesem verbindenden Konzept will analogo.de wissenschaftlich relevantes Wissen in zugänglicher Weise präsentieren und damit zu einer besseren und gerechteren Welt beitragen. Ganz im Sinne des Mottos von ANA LOGO: Wissen macht glücklich. Welche Artikel, Seiten und Übersichten zu dieser Zeit am besten laufen, habe ich hier am 22. Februar 2016 veröffentlicht.
2015

MEDIAWATCH by analogo.de
Am 08. Juni 2015 richte ich auf analogo.de die Seite MEDIAWATCH ein. In einer guten Demokratie lässt sich jedes journalistische Medium Kritik an seiner Arbeit gefallen, wie Medien im Umkehrschluss Kritik an der Politik üben. Journalistische Eigenkritik gehört nicht gerade zu den Stärken einer mit Interpretations-Testosteron ausgestatteten Branche. Nur wer furchtlos und unabhängig ist, stellt sich der Kritik und kann dieser Kritik begegnen. Auf der Seite lade ich dazu ein, Kritik an analogo.de zu üben. Zu MEDIAWATCH geht es hier.
2015
Autor für den Pfalz Express
Der Botschafter der Vereinigten Staaten von Amerika in Berlin, John B. Emerson, hält eine Rede im Festsaal des Mainzer Landtages. Ich gehe hin und berichte für den Pfalz-Express über einen „Hauch von Weltpolitik im Mainzer Landtag“. Aus dem Intro: „In einer offenen und kämpferischen Rede skizzierte […] Emerson die drei wichtigsten Eckpunkte einer idealen Zusammenarbeit zwischen den USA und Deutschland zur Bewältigung der weltpolitischen Herausforderungen: Gemeinsamer Kampf gegen Terrorismus und Extremismus, gemeinsame Linie im Ukrainekrieg und der Abschluss des Handelsabkommens TTIP.“
2014
Gründung von analogo.de
analogo.de gründe ich als Antwort auf die repressiven Zensurmaßnahmen an der Universität Koblenz-Landau. Am 22. Oktober 2013 gebe ich zusammen mit dem ASTA-Vorsitzenden Yann Schosser der Zeitung Rheinpfalz ein langes Interview zum Thema. Auf Seiten des Chefredakteurs Rolf Gauweiler erinnere ich vier volle DIN A4-Seiten an Notizen.
Von der Presse zurück zum Hort der Zensur. Auf einer Fachbereichsratssitzung im Herbst 2013 ermahnt Dekanin Gabriele Schaumann alle Mitglieder, keine Informationen aus dem Kreis des FBR herauszulassen. Ein Skandal. Unser studentischer Hinweis, dass nicht alle Studierenden in die Sitzungen kommen können und es daher studentische „Vertreter“ gibt (die die Studenten informieren), erntet nur trauriges Schulterzucken seitens des Dekanates.
Als zwei Tage später ein anderer studentischer Vertreter, Daniel Müller, das Dekanat bittet, die Maulsperre aufzuheben, weil er das Thema des Informierthaltens aus Fachbereichsräten bei der nächsten Sitzung des Studentenparlaments thematisieren möchte, lässt ihn das Dekanat ins Leere laufen. Die Begründung der federführenden Professoren, dass diejenigen, die Interesse am Geschehen haben, ja selber in die Sitzungen kommen könnten, wird immer peinlicher.
Im Verlaufe weiterer Zensurmaßnahmen gegen Studentenvertreter nehmen wir Rolf Gauweiler in den Emailverteiler auf. Trotz langem Interview und der Brisanz des Themas will das mit Abstand führende Medium der Region, die Rheinpfalz, nicht berichten.
Erst drei Monate später, am 15. Januar 2014, schreibt uns Rolf Gauweiler, die Rheinpfalz sähe „kein öffentliches Interesse, das eine Publikation in einer Tageszeitung rechtfertigen würde“. Und weiter: „Sofern Sie Ihre Rechte verletzt sehen, steht Ihnen ja immer noch der Klageweg vor dem Verwaltungsgericht offen.“ Ja toll, ein Regierungssprecher könnte es besser kaum schreiben.
Der Pfalz Express, campuscast.cc und vor allem das Universitätsmagazin La.Uni berichten zwar ausführlich über die Zensurmaßnahmen, aber diese augenmerkliche Kooperation des repressiven Staates (sic Universität) mit dem Leitmedium der Region empfinde ich als nicht mehr weiter hinnehmbar. Ich frage mich, wie echte Missstände in einer Gesellschaft ans Tageslicht kommen und ob diese überhaupt ausreichend medial diskutiert werden.
Mein Vorhaben, aus etwas Negativem etwas Positives zu formen, nimmt schon bald Gestalt an. Mit der Gründung des neuen datenjournalistischen Mediums analogo.de ab August 2014 lautet mein mediales Motto „Umwelt, Politik, Science & Mainz“. Die Arbeitsweise teilt sich generell auf in die drei Säulen Journalismus, Datenbanken und Transparenz. Als zusätzlichen Schwerpunkt wird sich später die Besprechung von Opern- und Konzertaufführungen herausbilden.
seit 2013

Autor bei Wikipedia
Seit 2013 schreibe ich als Autor auf der Wissensplattform Wikipedia. Mein erster Beitrag war eine Richtigstellung auf einer Seite der Physik. Ansonsten beteilige ich mich bei diesem Schwarmintelligenzformat vor allem zu Themen der Musik.
Im Artikel über Anny Ondra, der Patentante meiner Mutter und Ehefrau von Max Schmeling, ergänzte ich eine Begebenheit, wie Anny und Max meiner Mutter zur Taufe ein paar Boxhandschuhe schenkten. Max und Anny waren mit meinem in Reuschenberg bei Neuss wohnenden Urgroßvater und seiner Frau, einer geborenen Schmeling, eng befreundet. Jeden Mittwoch kamen sie auf ihren Gutshof zu Besuch, zum Essen und zum Kaffee, bis sie irgendwann aus dem Rheinland nach Pommern zogen.
2011 bis 2013
Redaktionsmitglied der Zeitschrift Rote Laterne
Redaktionsmitglied der Zeitschrift Rote Laterne im Rathaus von Mainz. Die kleine Fraktion bringt die für meine Begriffe hochwertigste Fraktionszeitschrift heraus. Pro Ausgabe waren es flotte 5.000 Exemplare. Anknüpfend an die brisantesten Stadtratsthemen, vollziehen wir mit Dieter Hofem, Hermann Stauffer und Gudrun Hölzl eine konstruktive Redaktionsarbeit. Als mein Freund Dieter Hofem 2013 aus der Partei austritt, tue ich dies ebenfalls. Für mich war es ein kurzer Ausflug in die Mainzer Stadtpolitik.