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🇦🇷 Argentinien
Wie wir drei Tage dafür brauchten, in Buenos Aires Gummistiefel für die Reise in die Antarktis zu finden. Und über zwei tolle Wochen in der Gauchostadt San Antonio de Areco, mit seiner Lederindustrie, seinen Haciendas und genialen Restaurants.
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🇧🇴 Bolivien
Wie wir mit drei professionellen Musikern in La Paz bis morgens um drei Uhr das Stück Granada trainierten, bis sie sich für den Auftritt am nächsten Tag sicher fühlten.
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🇧🇷 Brasilien
Das Abenteuer einer Reise in eine abgelegene Amazonas-Region, mit dem Ziel, bei einer eingeborenen Familie zu leben. Und das Abenteuer, wieder zurück nach Manaus zu gelangen. Eine Kurzgeschichte über die Tage mit der Familie und dem Eindruck, auf einem Stelzenhaus zu leben, welches die meiste Zeit des Jahres am Rande des Dschungelflusses liegt, in dieser Saison aber auf einer überfluteten Lichtung. Von einem nächtlichen Ausflug per Einbaum durch den überfluteten Dschungel, vom Piranha-Angeln für die Suppe und meterlangen Alligatorhäuten auf Trockengestellen.
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🇨🇱 Chile
Chile, mein Sehnsuchtsland Südamerikas. Mit Zelt, Kocher und Rucksack eine Woche lang durch den Nationalpark Torres del Paine, von Gletscherabbrüchen, Füchsen und wanderungsherausfordernden Windstärken bis zu 180 Kilometern pro Stunde. Und sehr viele Geschichten mehr.
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🇪🇨 Ecuador
Über einen zweiwöchigen Sprachkurs Spanisch in Quito bei täglich sieben Stunden Einzelunterricht, über unsere herzliche Gastmutter Susi und ihren angsterfüllten Ausspruch: „Pass uff“, als ich uns am Steuer ihres VW Käfers durch Quito steuere. Wie wir später 300 Kondome an die Lehrer der Schule per Paket schickten, weil die sich beschwerten, Ecuador hätte zu viele Kinder, weil Frauen und Männer nicht verhüten (können).
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🇸🇻 El Salvador
Die Weltsprache ist Spanisch, sagen uns die Studenten in San Salvador, als sie fragen, wer denn diese komischen Leute da sind, die da singen (es waren Hare-Krishna-Jünger).
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🇨🇦 Kanada
Über eine einwöchige Fahrradtour über die kanadische Atlantikinsel Prince-Edward-Island und das charmante Hauptstädtchen Charlottetown.
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🇨🇺 Kuba
Charme & Elend in Havanna.
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🇵🇦 Panama
Über amerikanische Radler mit Polizeieskorte in Panama City, einen schwitzenden Koch im Segelclub, über freie Transfers durch den Panama-Kanal für Leute, die anpacken und die gefährliche Stadt Colón auf der karibischen Seite.
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🇵🇪 Peru
Über eine zehnstündige Wanderung zum 4.600 Meter hoch gelegenen Lage 69 am Massiv des Nevado Huascarán. Wie sich am 31. Mai 1970 von eben diesem Huascaran, dem höchsten Berg Perus, eine gigantische Lawine aus Eis und Gestein löste und bis zu 20.000 Menschen ihr Leben verloren, außer angeblich 300 Kindern, die sich auf einen Friedhofshügel retten konnten, auf den sie bei den ersten Anzeichen des Erdbebens von einem Clown namens Cucharita geführt wurden. Die Kinder besuchten zu diesem Zeitpunkt gerade eine Zirkusvorstellung. So zumindest erzählten uns Einwohner aus der Gegend. Über den Glauben der Indios aus demselben Tal namens Callejón de Huaylas zwischen Cordillera Blanca und Cordillera Negra, dass schon damals sehr viele schwarze Hexer und Hexen (brujas und hechicero Zauberer) im Tal lebten, dass diese Lawine zwar fast alle von ihnen tötete, aber eben die Kinder auf dem Hügel überlebten, und dass es deswegen auch heute wieder so viele schwarze Hexer und Hexen im Tal gibt. „Brujacuna, patsa cuyuptin, cushicachayaq …“, zu Deutsch, „Die Hexen freuten sich, wenn die Erde bebte …“ Wie diese Zaubereien auch heute noch ihre Wirkung entfalten, als ein ausgewandertes deutsches Ehepaar im Ort Caraz eine weiße Hexe beauftragte, ihre verzauberte Unterkunft von den Flüchen zu reinigen, [denn es kamen keine Gäste mehr – hierzu später mehr] und wie das schwarze Huhn beim Anblick der weißen Hexe tot umfiel. Der Zauber war gebannt, nach mehreren Monaten Flaute erhielt das Hotel tagsdrauf wieder die erste Buchung. Es war die deutsche Botschaft in Lima.
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🇵🇪 Peru
Mit dem Präsidentenflugzeug von Lima nach Cuzco, eine strapaziöse Viertageswanderung nach Machu Picchu, über Pässe wie den 4.215 Meter hohen Pass Warmiwañusqa (Pass der toten Frau) und mit dem Zug über die Hochebene der Anden zum Titicaca-See.
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🇵🇪 Peru
Über unsere zehnstündige Reise per Schnellboot den Fluss Solimões hinauf, vom Dreiländereck Brasilien/Kolumbien/Peru ins peruanische Iquitos, dabei stundenlanges Slalomfahren um geflößte Baumriesen, die den Amazonas hinuntergleiten. In Iquitos Besuch des Grabes von Carlos Fermín Fitzcarrald, bekannt geworden durch den Werner-Herzog-Film Fitzcarraldo, mit Klaus Kinski in der Hauptrolle. Unser Besuch fiel fast genau mit Fitzcarraldos 100. Todestag zusammen.
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🇺🇾 Uruguay
Die Rolle von Musik, Sex und deutschen Kaffeehäusern in Montevideo.
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🇺🇸 USA Alaska
Wie uns 2008 in Anchorage ein Mann bis spät in die Nacht offenbarte, warum er so eng mit der Gouverneurin von Alaska und republikanischen Vizepräsidentschaftskandidatin Sarah Palin befreundet ist. Seine Freundin stieg später zur landesweiten Ikone der Tea-Party-Bewegung auf.
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🇺🇸 USA Maine
Mit dem Kanu über den Moosehead Lake im Neuengland-State Maine, wie sich ein neugieriger Elch jeden Tag ein bisschen näher an unser gemietetes Cottage herantraute, bis er uns ein paar Tage lang bis zu vier Meter an sich herankommen ließ. Und über den magischen Klang von Eistaucher-Loons, der über einem See im Indian Summer verhallt, während wir in den Sonnenuntergang hineinpaddeln.
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🇺🇸 USA Oregon
Über das Shakespeare Festival in Ashland und warum hier so viele junge Männer stinken.